Seifensammlung

Regenbogenkuchen

Regenbogenkuchen - 5.3. - 12.3.2019

Bei Soap & Restless habe ich das Bild eines Regenbogenkuchens gesehen, den  die Siederin nachgeahmt hat. Gerade das Topping ist dabei besonders schwierig (ich kann mir wirklich noch nicht vorstellen, wie man das sauber hinbekommen kann, und bei Soap & Restless hat es auch nicht besonders gut funktioniert. Seife ist eben nicht Kuchen....). Jedenfalls braucht es drei Arbeitsschritte, wobei ich den ersten und den zweiten Schritt anders gestalten werde als Soap & Restless, und da ich nur zweimal pro Woche siede, wird mich das ganze Projekt also eine Woche lang beschäftigen.

Das Rezept für den ersten Schritt:

  • 25% Babassuöl
  • 25% Aprikosenkernöl
  • 20% Sheabutter
  • 13% Distelöl h.o.
  • 12% Arganöl
  • 5% Rizinusöl
  • Zusatz: 1 Banane
  • Duft: Orangenblüte
  • Farbe: Mica

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten - das gilt für jeden SL eines Arbeitsschrittes. Alle sind auch zu 11% überfettet, wie (fast) immer.

Das Rezept für den zweiten Schritt:

  • 40% Sesamöl
  • 30% Babassuöl
  • 30% Sheabutter
  • ohne Farbe und ohne Duft
  • Das Rezept für den dritten Schritt:
  • 50% Aprikosenkernöl
  • 30% Babassuöl
  • 20% Sheabutter

unbeduftet

  • Farben: Farbpigmente

Da ich keine helle Bananenseife benötige, verzichte ich auf die Zitronensäure.

erster Schritt - 5.3.2019

Weil ich ein wenig Angst hatte, den SL mit der Bananenpampe stark zu verdicken und so mit dem BlitzbetonPÖ nicht mehr klarzukommen, habe ich die Banane nicht in den SL püriert, sondern nur untergerührt, so dass noch Stückchen blieben, was aber optisch ganz gut passen müsste.

Und - wie immer - zu spät fiel mir ein, dass ich mit Braun und nicht mit Weiß hatte abschließen wollen, weil die Hülle ja weiß wird.

Naja, irgendetwas ist ja wirklich immer....

Im weißen SL befindet sich übrigens keine Banane.

Wegen des Fruchtzuckers habe ich die Seife nur sehr, sehr vorsichtig und ausgesprochen kurz isoliert.

Nach fast 4 Stunden...

... ist die obester Schicht "pockennarbig", es scheint ihr aber nichts passiert zu sein.Sie ist hell caramel, die andere kleinere Schicht noch immer weiß.

Sie hat auch etwas Öl gelassen, doch da sie mit 11% überfettet ist, ist das kein Problem.

Aufgeschnitten wird die Seife übrigens erst nach dem dritten Schritt, also heute in einer Woche. Am Samstag wird sie als Block erst einmal oben und an den Seiten weiß ummantelt.
Zur Vorbereitung des 2. Schrittes....

...habe ich den kleinen Block ausgeformt und unten begradigt (naja, gerade ist das nicht so ganz. Es war aber nötig, weil sie noch weich war und kleine Fitzelchen des Bodens an der Form hängengeblieben waren) und dann zurück in die Form getan, diesmal mittig.

Leider ist die oberste Schicht doch sehr hell geworden....

Außerdem habe ich mit einem Zahnstocher rundherum Löcher in die Seife gemacht, damit der weiße SL am Samstag dort "andocken" kann - zum Anstupsen der Gelphase fehlt mir wegen der Banane doch der Mut. Denn wenn sie innen überhitzte, sähe ich das wegen des weißen Mantels vielleicht zu spät.

Ganz unten seht Ihr die Bananenseife aus den Einzelformen, auf die ich mich schon sehr, sehr freue....

zweiter Schritt - 10.3.2019

Heute wurde nur mit ungefärbtem, unbeduftetem SL aufgefüllt.

Da ist der Kuchen beim Einfüllen des weißen SL unbemerkt ein wenig zur Seite gekippt.... Gottseidank bin ich keine Perfektionistin :-)

Gleichzeitig habe ich schon die nächste Seife vorbereitet,...

... die ich nach dem "Regenbogenkuchen" machen möchte und die eine Seife von bbee zur Vorlage hat (allerdings ganz leicht abgewandelt).


Ich fand es schwierig, weil die abgehobelten dünnen Bahnen sich nur sehr schwer zu Rollen biegen lassen, ohne zu brechen. Aber irgendwann war die Form dann endlich doch voll....

Aber ganz rund sind sie nicht alle.

der dritte Schritt, das Topping - 12.3.2019

Dies wird der schwierigste Schritt...

Im Prinzip hat es geklappt...

... allerdings musste ich den SL wegen der Pipetten dünnflüssig lassen (sonst geht er kaum noch durch), und dadurch wurden die Farben eher blass. Aber ich will nicht meckern, es hat besser geklappt als ich dachte.


Am Boden des Kuchens ist eine große bunte Pfütze - dort sind die Tropfen zusammengelaufen, und ich zeige Euch die Bilder der frisch (!) dekorierten Seife. 🙂

Da eine Frischhaltefolie logischerweise alles ruiniert hätte, habe ich sie einfach unter einen Topf ganz kurz in den Ofen gestellt, und dort wird sie bis zum Schneiden morgen abend auch bleiben.

angeschnitten sieht sie...

...natürlich nicht mehr so spektakulär aus wie frisch dekoriert, aber sie gefällt mir trotzdem.

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