Resteverwertung mit Säulen

Beim Ausstechen der Löcher für meine Gucklochseifenserie bleiben immer kleine Säulen übrig, die mir zu schade zum Wegwerfen sind. Die hier verwendeten Säulen waren ein bisschen niedrig, aber die Seifen kann man später wunderbar abhobeln.

Die Einlegersäulen habe ich mit den geschmolzenen festen Fetten eingespinselt - mit Wasser kleben sie nicht auf Silikon

für diese Technik verwende ich gerne Kannen mit langem Schnabel - die eine wurde mit weißem, die andere mit schwarzem SL gefüllt

von allen vier Seiten aus werden die beiden Farben abwechselnd und unregelmäßig eingefüllt (wie beim Trichtern)

nach dem Ausformen werden die Seifenstücke so geschnitten oder gehobelt, dass die Einleger wieder sichtbar werden - allerdings müssen sie neu gestempelt werden (der erste Stempeldurchgang war nur ein Test, weil die Einleger schon recht alt waren)

und noch einmal....

Da sie nur an Glas, nicht aber an HDPE und Silikon mit Wasser kleben, habe ich die Einleger mit den geschmolzenen festen Fetten an dem Formenboden befestigt. Das hält bombenfest, und die "Klebemasse" wird ja später mitverseift.

getrichtert wird wieder von mehreren Seiten

Die Seifenstücke werden später abgehobelt und die Einleger neu gestempelt (der erste Stempeldurchgang war nur ein Test, weil die Säulen schon älter waren).
Leider hatte ich wieder einige Luftbläschen im SL...

ein weiteres Beispiel, diesmal mit drei Farben und halbierten Säulen