Seifen im Juli 2020

Zahnseife - 2.7.2020

So, der letzte Akt meines Sommer-Pflichtprogrammes - Zahnseife mache ich wirklich nicht gerne!

Auch dieses Rezept ist nicht von mir, deshalb kann ich es Euch nicht verraten, aber darin sind:

Babassuöl

Kakaobutter

Avocadoöl

Reiskeimöl

Zusätze: Xylitol und Schlämmkreide

ÜF 10%

Duft: Krauseminze und Eucalyptus

 

Zahnseife herzustellen, ist wirklich nicht spannend - keine Farben, keine Muster. Aber ich habe drei neue Formen, und diese werde ich gleich mal ausprobieren. 🙂

In meine neuen Badenixen bin ich verliebt!

Auch wenn sie für Zahnseife nicht übermäßig praktisch sind und ich das Ausformen der Nasen noch üben muss. 🙂

An einer Nixe hängen noch Seifenfädchen - die waren noch so klebrig, dass sie erst in ein paar Tagen abgehen werden....

Übrigens sind die Damen natürlich nicht nackt - sie tragen Bikinis :-)

Wellentanz - 4.7.2020

Das Rezept:

25% Kokosöl

23% Erdnussöl

22% Sonnenblumenöl h.o.

20% Sheabutter

5% Lanolin

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Ice

wenn die SL-Konsistenz mich lassen wird, werde ich wieder mal eine pointy layer-Seife machen 🙂

Die Konsistenz war ganz gut

wie immer am Anfang einen Tick zu flüssig und am Ende einen Tick zu fest, aber ich glaube, es ging alles gut.

Ein Phänomen ist und bleibt allerdings, dass selbst mit Taschenrechner ausgerechnete  Schichtaufteilungen nie aufgehen - für die oberste hatte ich zu viel SL (in den Becher eingefüllt  hatte ich aber genauso viel wie für die anderen drei)🤔.

Da sie wahrscheinlich noch einen 3D-Stempel bekommen wird, wofür sie eine gewisse Festigkeit haben muss, werde ich sie Euch möglicherweise heute nicht mehr zeigen können.

das allmähliche Andicken des SL von Schicht zu Schicht lässt sich auf den Bildern sehr gut sehen. Das bedeutet, dass die Bögen in der fertigen Seife unten ausgeprägter sein werden als oben

das Topping habe ich mit in kosmetischem Alkohol gelöstem Goldmica verziert

Die unterste Farbe hat sich irgendwohin verabschiedet, und auf den meisten Stücken sieht man nur noch drei. Insgesamt denke ich, dass die Technik mit einem Ombre Layer weniger gut herauskommt - ich hatte mit kräftigeren Farben bessere Ergebnisse.
Aber das Stempeln hat ganz schön geklappt, obwohl sie erst 23 Stunden alt ist.

Leider war ich zu faul, den Seifenschneider hochzuholen und habe den Käseschneider benutzt, so hat sie ein paar Riefen.

und wieder einmal mit Seifenkrümeln....

Vulcano - 7.7.2020

Vor dieser Seife habe ich ein bisschen Manschetten, weil mir bereits jetzt schwant, dass ich mein Kopfkino nicht werde umsetzen können, da es zu viele Hürden gibt...

Das Rezept:

25% Kokosöl

25% Mandelöl

25% Distelöl h.o.

20% Palmöl

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Gin Tonic

Das Rezept hat einen hohen Pflegewert (62)

ob mein Plan aufgegangen ist oder nicht, kann ich gar nicht sagen...

... aber so bin ich vorgegangen (ob Ihr das nachahmen solltet, wird sich allerdings erst morgen nachmittag zeigen 🙂):


Meinen SL habe ich aufgeteilt in 400g Schwarz (wurde wohl wieder mal eher dunkelgrau, was für einen Vulkan aber egal ist), 100g Rot, 100g Gelb, 500g Ungefärbt und 650g Dunkelgrau (das auch als Dunkelgrau beabsichtigt war).

Als erstes habe ich aus schwarzem SL einen kleinen Vulkan geformt - der hätte höher sein dürfen!

Die Ränder habe ich mit - da eigentlich noch etwas zu flüssigem - dunkelgrauem SL aufgefüllt und auf den "Krater" eine Cosmic Wave aus Gelb und Rot gegeben. Diese gelb-rote "Bahn" habe ich immer hin und her geschoben, indem ich abwechselnd an beiden Längsseiten der Form entlang 4-6mal hin- und hergefahren bin. Danach habe ich jedesmal ungefärbten SL zum grauen gegossen, so dass er immer heller wurde (Ombre Layer-Effekt), dann wieder 4-6mal an jeder Längsseite der Form entlanggefahren. Und immer mal wieder die zusammengeschobene gelb-rote "Bahn" erneuert, d.h. verbreitert. Und da meine Erklärung wahrscheinlich kein Mensch versteht, habe ich natürlich auch ein paar Bilder für Euch gemacht. 🙂

Nach demselben Prinzip wollte ich damals auch den Weg für "Nachtschwärmer" machen, der wegen zu angedickten SLs dort aber zu einem eher plumpen See mutierte.

Ehrlich, ich habe keine Ahnung, ob sie ungefähr so wurde, wie ich sie geplant habe. Der anfangs doch zu dünne SL macht mir ein wenig Kopfzerbrechen....

1) Vulkan aus PuddingSL, 2) aufgefüllt an den Rändern mit leider zu flüssigem dunkelgrauem SL, 3) Cosmic Wave in Gelb und Rot vorbereitet und 4) auf (und leider auch neben) dem Krater verteilt

Durch Entlangfahren an den Längsseiten der Form (abwechselnd immer 4-6mal) wurde die rot-gelbe Linie von einer Seite zur anderen geschoben und auch immer schmaler - deshalb habe ich sie im Laufe der Prozedur immer mal wieder etwas durch Zugabe aus dem Becher verbreitert. Den dunkelgrauen SL habe ich nach jeder Runde (1 Runde = an jeder Seite je 4-6mal entlangfahren) mit ungefärbtem SL aufgehellt. Zum Schluss ein unglaublich originelles Topping :-)

Kann man lassen...

... auch wenn die Gelphase wieder ein Gekrakel im Vulkan hervorgebracht hat und sich eine Farbe (die dunkelste) des Ombre Layer verabschiedet hat (langsam nervt Beides!).

Das Topping ist eigentlich ein bisschen zu lieblich für den Vulkanausbruch...

Cyramo - 11.7.2020

Das Rezept:

30% Distelöl h.o.

25% Kokosöl

25% Erdnussöl

15% Palmöl

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Riceflower

Das Rezept hat einen hohen Pflegewert (63).

Die nächsten vier Seifen werden "muss/will-ich-nochmal-machen-"" Seifen.  Also eher nichts Neues (je nachdem, wie sie werden natürlich 🙂).

Zu Beginn war der SL sowas von genial!

Aber natürlich ist er während der Prozedur immer weiter angedickt, und so ist das "Ende" auch nicht so hübsch wie der "Anfang".

Geschnitten wird sie horizontal nach Methode 1 (s. "Schneiden der Seifen" hier auf diesem Blog), und ich bin sehr gespannt, welche Muster da zum Vorschein kommen werden. Leider kann ich sie erst morgen ausformen...

Es war übrigens eine ziemliche Herausforderung, die große Form schräg zu stellen!

Die Idee für diesen "Swirl" (der keiner ist) stammt übrigens nicht von mir, sondern aus dem www. Leider ist das Video inzwischen nicht mehr verfügbar.

In eine Kanne werden immer wieder -in wechselnder Reihenfolge - verschiedene Farben am Rand entlang getrichtert und der Kanneninhalt dann immer abwechselnd in geraden und Zickzack-Streifen in die schräg stehende Form gefüllt, und zwar stets am selben kurzen Rand entlang. Bei einer Blockform am langen Rand entlang, aber eine Blockform habe ich ja heute nicht verwendet.

der - wie ich finde - einfach wunderschöne Anfang.Wegen des allmählich immer weiter fortschreitenden Andickens des SL ging es leider nicht so perfekt weiter....

in der Mitte ist sie ein wenig Schwarz-lastig....

Trotz einer doppelten(!) Schicht Frischhaltefolie ist der SL ein wenig ausgetrocknet - das hatte ich noch nie und hätte ich auch jetzt nicht gebraucht.

leider gibt es mal wieder ein paar Seifenkrümelchen zu sehen...

77 Sunset Street - 14.7.2020

Das Rezept:

25% Kokosöl

25% Pfirsichkernöl

22% Erdnussöl

20% Sheabutter

5% Rizinusöl

3% Jojobaöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Pfirsich

Das Rezept hat einen hohen Pflegewert (59).

Dieses Rezept werde ich für die nächsten beiden Seifen verwenden.

Der Kampf mit den üblichen Problemen....

Eigentlich heißt sie so, weil ich drei Neonfarben verwendet habe - ich denke, davon wird man nur an den unteren Stücken noch etwas sehen. Zunächst waren die Trennstege nicht dicht, so dass die erste Farbe sich schon gleichmäßig in der Form verteilte (und nicht nur ein Rinnsal, auf das es nicht angekommen wäre). Und dann, haste nicht gesehen, war der SL heftig angedickt.

Na super!

Ich habe die Farben dann kreuz und quer in die Kammern gefüllt (auch aufeinander, ging ja nicht anders), das Schaschlikstäbchen weggeräumt und das Edelstahl-Essstäbchen hervorgeholt und hoffe nun, dass der Swirl nicht - wie bei der letzten Haarseife - nur an der Oberfläche zu sehen sein wird...

Die Seife wird horizontal nach Methode 1 geschnitten (s. "Schneiden der Seifen" hier auf diesem Blog), und die unteren werden vermutlich nur neongelb (oder neongrün - das Mica heißt "Neon Yellow Green", war in der Verarbeitung zunächst gelb und in der Form teilweise grün) sein...

Sie hat eine wunderbare glatte, samtige Haptik!

Und nach dem "Drama" ihrer Entstehung war auch nicht damit zu rechnen, dass sie so aussehen würde, wie ich sie mir gewünscht habe. Aber alles in allem bin ich gar nicht unzufrieden mit ihr. 🙂

Und wieder gibt es ein paar Seifenkrümelchen zu sehen....

Übrigens habe ich erst auf den Fotos gesehen - in natura fällt das tatsächlich kaum auf -, dass ich die Micas diesmal nicht optimal dispergiert habe und es hier und da kleine Pünktchen gibt.

Casanova - 18.7.2020

Das Rezept:

25% Kokosöl

25% Pfirsichkernöl

22% Erdnussöl

20% Sheabutter

5% Rizinusöl

3% Jojobaöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Wild Water Rafting

Das Rezept hat einen hohen Pflegewert (59).

Was inzwischen für mich feststeht,...

... ist, dass sich die Neon-Micas schwerer dispergieren lassen als andere Micas, es bleiben immer kleine Pünktchen in der Seife.

Ansonsten hat alles ganz gut geklappt, wenn man davon absieht, dass ich irgendwann mit dem Muster kurz durcheinandergekommen bin,dies also nicht ganz gleichmäßig ist.

Meine Form ist sehr schmal, das mag ich an ihr. Aber es lassen sich mit den drei Trennern unmöglich vier gleich große Kammern bilden - zwei müssen immer schmaler sein als die anderen beiden. Das beeinflusst das Muster natürlich. Beim nächsten Mal werde ich eine Form mit vier gleich großen Kammern nehmen.

Morgen wird sie ausgeformt werden.

4 Farben - in das Weiß hat sich ein wenig Lila gemischt, was aber nicht so schlimm ist, weil sowieso geswirlt wird. Benutzt habe ich eine Blockform mit drei Trennern. Die Farben waren genau gleich hoch eingefüllt, das Foto täuscht insoweit.

von der einen Kurzseite der Form zur anderen wird ein enger Taiwan Swirl gemacht

auf den dann von einer Kurzseite der Form zur anderen ein Peacock Swirl aufgesetzt wird - sorry für meine bescheidenen Malkünste! Bei you tube könnt Ihr den Peacock genauer sehen.

Da der SL am Anfang noch so flüssig war, dass das Stäbchen keine Abdrücke hinterlassen hat, bin ich an einigen Stellen mit dem Muster ein bisschen durcheinandergekommen, deshalb ist es nicht 100%ig gleichmäßig geworden.

Mit festerem SL sieht man anhand der Abdrücke, die das Stäbchen hinterlässt, an welcher Stelle des Swirls man gerade ist - das ist wichtig für die Frage, wie die nächste Reihe angefangen werden muss. Ist der SL aber so fest, reicht ein Schaschlikstäbchen meistens nicht mehr aus, um das Muster in allen Schichten zu hinterlassen, und man sollte lieber einen dünneren Glasstab oder ein Edelstahl- oder Holzessstäbchen nehmen, um den Peacock Swirl aufzubringen.

Geschnitten wird die Seife horizontal nach Methode 1 (s. "Seifenherstellung/Schneiden der Seifen" hier auf diesem Blog).

Das Muster verändert sich, wenn man den Taiwan Swirl nicht ganz so eng macht (aber auch nicht weit) und der SL ein wenig fester ist - auch das sieht sehr hübsch aus. Das werde ich demnächst mal probieren. 🙂

Gestempelt habe ich, indem ich eine Frischhaltefolie auf die Seife gelegt habe (die Seife muss dafür schon recht fest sein!) und den Stempel durch die Frischhaltefolie gedrückt habe

African Queen - 21.7.2020

Das Rezept:

25% Kokosöl

25% Pfirsichkernöl

25% Erdnussöl

20% Sheabutter

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Coconut Lemon

Das Rezept hat einen hohen Pflegewert (61).

Ein Satz mit x...

... das war nix.

Der SL hat extrem gegrisselt und war dadurch gleichzeitig "fest" und zu flüssig. Dasselbe Phänomen hatte ich mit diesem PÖ schon einmal, so dass ich darauf tippe...

Hoffentlich trennt sie sich nicht noch. So, wie ich sie wollte, wird sie auf keinen Fall aussehen können.

so sah der SL dank des PÖs aus - gleichzeitig zu flüssig und durch das Gegrissel zu fest

Gelb konnte Orange schon nicht mehr vollständig bedecken

Tja, wahrscheinlich muss ich Euch noch länger vertrösten....

... denn das Gegrissel hat den SL fester erscheinen lassen als er war, und die Seife ist noch zu weich zum Ausformen. Nun steht sie erst einmal wieder für eine Stunde im Ofen.

Meinen neuen Seifenschneider zeige ich Euch aber schon mal - ich bin umgestiegen von flach auf hoch. 🙂

Die Haptik und Optik...

... sind leider erheblich rustikaler und "grisseliger" als beabsichtigt und auch sonst die Norm, aber sie hat sich nicht getrennt (auch wenn sie immer noch ein wenig bröselig ist beim Kantenbegradigen und ölig insgesamt, aber das Öl wird erfahrungsgemäß in den nächsten Tagen einziehen und ist auch wirklich nur ganz minimal), ABER: Sie gefällt mir trotzdem gut.🙂

Ich hoffe, Ihr könnt den Stempel erkennen? Ich habe ihn wieder durch eine Frischhaltefolie auf die Seife gedrückt.

Seifenkrümel haben sich leider auch wieder auf die Fotos geschlichen....

Und obwohl ich unnötige Anglizismen verabscheue, fand ich, dass nur ein Name zu ihr passt: African Queen (zugegeben "afrikanische Königin" ist einfach zu lang, obwohl ich mich ansonsten bemühe, mit nur sehr wenigen Ausnahmen durchweg deutsche Namen zu verwenden).

 

Paragraphenreiter - 24.7.2020

Ich habe wieder einmal eine Seife für meine lieben Kollegen geplant - sie wird der erste Teil einer Beamten-Trilogie werden, deren weitere Teile aber noch ein wenig auf sich warten lassen werden. 🙂

Das Rezept:

25% Kokosöl

25% Distelöl h.o.

20% Palmöl

15% Weizenkeimöl

10% Mandelöl

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Kome & Kajitsu für die weibliche Variante und Basil Lime für die männliche Variante

Das Rezept hat einen hohen Pflegewert (60).

Gottseidank futtert meine "Kleine" gerne diese schrecklichen Pringleschips, und ich staube die Dosen ab. Heute habe ich den SL einfach geteilt, unterschiedlich gefärbt und beduftet und eingefüllt. Der rosa SL war ohne jedes Pürieren nach ein paar Minuten Stehens in Puddingkonsistenz, der grüne musste püriert werden. Erstaunlich, weil eigentlich beide PÖs brav sind...

Da Weizenkeimöl gelb ist, sind die Seifen statt hellblau moosgrün und statt dunkelweinrot altrosa  geworden, aber da werde ich drüber hinwegkommen. 🙂

Und morgen wird gestempelt!

 

irgendetwas war mit der einen Pringlesdose,...

... obwohl ich sie sehr gut ausgespült habe - und natürlich nicht mit einem Schwämmchen gekratzt habe o.ä. - war die darin befindliche Seife über einen kleinen Abschnitt "pockennarbig" am Rand. Eine runde Seife zu hobeln, lässt bei mir keine runde Seife zurück, also habe ich sie viereckig gemacht.

Zum perfekten Ausformen habe ich sie über Nacht tiefgefroren, auf den Fotos taut sie gerade auf.

Auch wenn es auf den Fotos nicht so aussieht: Beide sind mit demselben Bronze-Mica gestempelt.

Seifenmärchen - 28.7.2020

Die letzte Seife vor meinem Urlaub, in dem ich eine Siedepause einlegen werde, wird noch einmal einen Peacock Swirl auf einem einfachen Taiwan Swirl zum Gegenstand haben - diesmal mit vier gleich großen Kammern.

Das Rezept:

25% Kokosöl

25% Distelöl h.o.

15% Palmöl

15% Sesamöl

15% Mandelöl

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Orchid Rain

Das Rezept hat einen sehr hohen Pflegewert (64). Das PÖ verwende ich zum ersten Mal - angeblich ist es aber ganz brav.

naja, "brav" geht wirklich anders...

... der SL dickte nach drei kurzen Püristößen schnell und massiv an. Angesichts des Ölsäurewertes meines Rezeptes kann das nur am angeblich braven PÖ liegen.

Dafür riecht es einfach göttlich!

einfacher Taiwan Swirl (er hätte ein wenig enger sein dürfen) und darauf ein Peacock Swirl, auf dem Foto unten rechts erst zur Hälfte ausgeführt

fertig :-)

Nun habe ich sie zweimal mit sehr engem Taiwan Swirl und einmal mit einem weiteren gemacht - die dritte Variante, ein Taiwan Swirl zwischen diesen beiden Breiten, werde ich irgendwann nach meinem Urlaub versuchen. Aber dann mit einem wirklich braven PÖ. 🙂

heute habe ich aber noch etwas anderes geschafft:

Meine Stola ist endlich fertig. 🙂

Was ihre Haptik angeht,...

... trägt sie den Namen völlig zu Recht: So etwas erlebt man selten, so spiegelglatt und samten - ich glaube, das Rezept muss ich mir wirklich merken. 🙂

Ansonsten gefällt mir das Muster mit einem engeren Taiwan Swirl besser als mit einem weiteren - sie wird also noch einmal mit dem "Mittelweg" gemacht werden.

Nach dem Urlaub irgendwann. 

Geschnitten habe ich sie wieder nach Methode 1 horizontal (s. "Schneiden der Seifen" unter "Seifenherstellung" hier auf diesem Blog).

Und weiter geht es dann Mitte August...