Schmutzfink und Ganzer Kerl - 2.5.2017

Es sind mal wieder Herrenseifen fällig...

Das Rezept:

30% Kokosöl

30% Distelöl h.o.

20% Palmöl

10% Reiskeimöl

5% Kakaobutter

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Düfte: Basil Lime (Ganzer Kerl) und Deadley Weapon (Schmutzfink)

Es sollen ganz gemütliche Stempelseifen werden Cool

bei Stempelseifen

ist das Top oft unspektakulär. Für Schmutzfink trifft das auf jeden Fall zu. Auf das Top von Ganzer Kerl könnt Ihr aber gerne schon einen Blick werfen:

Dieser Stempel hat mich sehr geärgert -

er war schwierig zu stempeln, und ich stempele wirklich oft...

mit der Herzchenform hat es aber diesmal ganz gut geklappt

und noch der Schmutzfink

Showermärchen - 6.5.2017

Das Rezept:

33% Kokosöl

30% Distelöl high oleic

20% Avocadoöl

12% Sheabutter

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

plus Transparentseife

Duft: Seaweed

Überfettung: 11%

Mit Auflegern und Einlegern aus Transparentseife habe ich schon oft gearbeitet, aber bis heute noch nie mit einer Mischung aus CP und TS. Dies hat mir heute einige Aha- und Lerneffekte beschert. Der erste Fehler war, ein andickendes PÖ zu nehmen (wobei hinzukam, dass es sehr viel schneller andickte, als ich angenommen hatte - und sehr viel stärker). Dadurch konnte die TS nicht mehr in die CP eindringen und blieb obenauf. Das ist aber kein Problem. Schwerwiegender war die absolut idiotische Idee, den Trennsteg einzusetzen, denn dadurch habe ich die TS-Platten ein bisschen abgelöst und verschoben - schauen wir mal, wie das am Ende aussehen wird.

Für den Meeresboden (mit Seifenschnipseln) habe ich exakt genau die gleiche Menge genommen wie für jeden der beiden Blautöne, trotzdem ist von ihm bei manchen Stücken deutlich mehr zu sehen - warum auch immer.

Und der Tipp, für den Sandstrand Braun, Gold und Weiß zu mischen, hat auch nicht funktioniert - ich habe jede Menge Gold und Weiß zugegeben und kann farblich keinen Unterschied zum Meeresboden erkennen.

Aber genug gemeckert, hier sind die ersten Bilder:

Ende gut, alles gut - ich bin total begeistert!

Das Hobeln war bei manchen Stücken wegen der Seifenschnipsel und der TS wirklich schwierig

sauber gemacht werden müssen die Seehunde auch noch einmal....

Tintoretto - 9.5.2017

Diese Seife hat nichts mit dem Maler zu tun, dafür umso mehr mit Sidbabe aus dem Seifentreff, die gezeigt hat, dass eine Konfettiseife nicht langweilig aussehen muss Cool.

Das Rezept:

33% Kokosöl

30% Aprikosenkernöl

20% Sesamöl

12% Sheabutter

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

plus Seifenschnipsel

Überfettung: 11%

Düfte: Currant In The Sun und Monkey Farts

Das Design habe ich etwas verändert gegenüber Sidbabes schöner Seife - mir gefällt es auch so sehr gut.Cool

wegen der Seifenschnipsel wurde der zweite schwarze Strich natürlich unten nicht kerzengerade, aber das war ja vorher schon klar und ist auch nicht schlimm :-)

leider ist das Licht recht dunkel...

und auch von der Resteverwertung habe ich noch einen Rest verwertet :-)

Atlantis - 13.5.2017

Das Rezept:

33% Kokosöl

30% Distelöl high oleic

20% Mandelöl

12% Sheabutter

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Mittelmeer

Meeresseifen

kann man wirklich noch und nöcher machen und jede anders aussehen lassen. Bei "Atlantis" möchte ich mal eine neue Technik ausprobieren, die ich bei you tube gesehen habe und leicht modifizieren werde - ich bin selbst sehr gespannt, was daraus am Ende werden wird.

Leider

lässt sich die Vielschichtigkeit und Tiefgründigkeit des Farbenspieles nicht auf ein Foto bannen, aber ich bin wirklich begeistert, wie lebendig das Meer geworden ist. Diese Technik (im Grunde 9 kleine Topfswirle, die über die immer selbe Längswand der schräg gestellten Blockform eingefüllt werden) hat Spaß gemacht und wird bei der nächsten Meeresseife unbedingt wiederholt. Allerdings werde ich dann den SL fester pürieren, um die Unterschiede sehen zu können. Diesmal habe ich ihn - wie meistens - sehr flüssig gelassen.

jede Menge blauer Glitzer ist auf der "Gischt" verteilt

Auch nach 31 Stunden war sie noch butterweich, deshalb ließ sie sich nur sehr unwillig aufhübschen (aber gottseidank willig bestempeln). Schwerwiegender war allerdings, dass die Fischschwänze zu hoch für den Seifenschneider waren, so dass ich mit dem Spatel schneiden musste. Wirklich die Königsdisziplin, die ich noch nie beherrscht habe - auch heute sind die Stücke nicht gerade geworden. Aber ansonsten gefällt sie mir sehr gut. Cool

die Rückseiten

Seifenoper - 16.5.2017

Das Rezept:

33% Kokosöl

26% Distelöl high oleic

12% Sojaöl

12% Sesamöl

12% Sheabutter

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Wild Violet

von Zeit zu Zeit passiert es,

dass eine Seife misslingt - ich fürchte sehr, das ist heute auch passiert. Erst war der SL zu dünn, und als ich ihn nachpürierte, war er sehr schnell zu dick.

Die richtige SL-Konsistenz zu erwischen, ist immer noch die größte Herausforderung, finde ich.

Naja, am Samstag werde ich sie dann noch einmal probieren, dabei aber das Rezept variieren (obwohl es daran nicht lag). Ein lustiger Zufall ist aber, dass die Oberfläche ganz klar ein Veilchen zeigt, was bestens zum PÖ passt. Ich bin aber gar nicht so sicher, dass ich wirklich wissen will, was darunter ist... Cool

einerseits - andererseits

Einerseits ist sie nicht geworden, wie sie werden sollte, weil der SL zu keinem Zeitpunkt die richtige Konsistenz hatte.

Andererseits erkennt man Ansätze zu dem, was sie eigentlich werden sollte. Die Technik hat also grundsätzlich funktioniert.

Und richtig schlimm finde ich sie auch nicht.

die Kanten müssen noch nachbearbeitet werden - sie war beim Ausformen leider noch etwas zu weich dazu

Rotondo - 20.5.2017

Das Rezept:

33% Kokosöl

25% Sonnenblumenöl high oleic

13% Sojaöl

12% Sesamöl

12% Sheabutter

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Davinia

akzentfrei japanisch

habe ich auch heute nicht geswirlt, denn wieder einmal war ich zu feige, den SL fester zu pürieren. Aber zumindest auf den ersten Blick ist sie ok geworden.

Die Reste wanderten, wie immer, in Einzelformen - auf diese Weise habe ich schon mit der Osterproduktion 2018 begonnen. Cool

Ich befürchte, ich muss am Mittwoch nochmal Japanischunterricht nehmen, aber das wird dann auch vorerst das letzte Mal sein. Mich stört auch eigentlich nur noch die große Blase unter den "Fingern", der Rest ist ok.

naja, besser als beim ersten Mal schon, finde ich

aber das wird am Dienstag - mit demselben Rezept und demselben Duft - noch einmal wiederholt. Dann aber auch vorerst zum letzten Mal....

man sieht deutlich, dass der SL wieder einen Tick zu flüssig war

sieht ein wenig aus wie eine Welle

auf der Rückseite eines der Stücke zeigte sich ein Drache:

da der SL unten so flüssig war, hat das Endstück kaum Marmorierung abbekommen - mich wundert das deshalb etwas, weil bei der Vorgängerseife auch sehr dünner SL eingefüllt wurde und trotzdem alle drei Stücke eine starke Marmorierung aufweisen....

Rundherum - 23.5.2017

Das Rezept ist wieder:

33% Kokosöl

25% Sonnenblumenöl high oleic

13% Sojaöl

12% Sesamöl

12% Sheabutter

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Davinia

es startete natürlich wieder viel zu flüssig,

was man gut an der äußerst rechten Zackenspitze sehen kann. Doch diesmal habe ich blitzschnell nachpüriert und wurde gerade so eben fertig, bevor sich der SL gar nicht mehr bewegte (für meinen Geschmack war er also schon eher zu fest). Das Ergebnis sieht aber ganz vielversprechend aus, finde ich, jedenfalls besser als bei den ersten beiden Versuchen.

ein etwas erstaunliches, mir aber sehr gut gefallendes Ergebnis!

Eigentlich hatte ich erwartet, dass die "Finger" unterschiedlich lang sein würden, wie auf nebenstehender Rückseite des ersten Stückes. Doch dem ist nicht so: Auf allen Stücken sind alle "Finger" etwa gleich lang. Aber es gefällt mir auch so sehr gut, und nun lasse ich es mit den Round Swirls erst einmal wieder gut sein Cool

Zappzerapp - 27.5.2017

Weil es mir wirklich gut gefällt, noch einmal dasselbe Rezept:

33% Kokosöl

25% Sonnenblumenöl high oleic

13% Sojaöl

12% Sesamöl

12% Sheabutter

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Davinia

einen Kammswirl

habe ich schon ein paarmal gemacht - doch leider ist das schon länger her, und ich wusste nicht mehr genau, wie ich ihn gemacht hatte. Die Seife ist deshalb auch nicht genau so geworden, wie ich sie mir vorgestellt hatte, aber das passiert ja sowieso andauernd. Cool

Brillantrosa und Blütenorange sehen im Divi auch noch sehr ähnlich aus (deutlich rotlastig das Ganze), doch das gibt sich hoffentlich noch....

Zuerst werden die Farben in Streifen eingefüllt

Dann kommt ein Circling Taiwan Swirl

als Nächstes werden von Längsseite zu Längsseite kleine Kringel gemacht

Statt eines Kammes habe ich ein Zwiebeldingsbums (ist es ein Schneider? Ein Schäler?) benutzt

Die typischen "Finger", die beim "Kämmen" des SL entstehen, kommen leider nur hier und da verschämt heraus. Irgendetwas habe ich früher definitiv anders gemacht....

nach drei Stunden -

aber spannend wird es sowieso erst nach dem Hobeln

hier erkennt man die "Finger"

hier auch
es erinnert mich an den Schwanz einer Meerjungfrau :-)

Brillantrosa hat nicht nur alle anderen Farben geschluckt,

sondern auch den Kammswirl. Eine wirklich unglückliche Farbwahl!

Der Kammswirl wird auf jeden Fall noch einmal mit helleren Farben wiederholt, damit man ihn auch sieht Lächeln.

Trotzdem gefällt sie mir mit dem Stempel wirklich sehr - nur das Hobeln müssen wir nochmal üben....

Das sind Kammswirle, die ich vor Jahren einmal gemacht habe,

aber ich komme leider nicht mehr darauf, wie ich eingefüllt und geswirlt habe, ehe ich mit dem "Kamm" durch bin. Da werde ich wohl weiter testen müssen....

sie sieht nicht so ordentlich aus, weil ich sie vor dem Aufhübschen fotografiert hatte :-)

Seeblick - 30.5.2017

Das Rezept:

33% Kokosöl

30% Distelöl high oleic

20% Avocadoöl

12% Avocadobutter

5% Rizinusöl

plus Meersalz in die Laugenflüssigkeit (aqua dest) und Puderzucker zu den geschmolzenen Fetten

Überfettung: 11%

Duft: Nautic

heute habe ich mal mutig drauf los püriert

und wurde mit einem Seifenleim in der genau richtigen Konsistenz belohnt!

Es ist wieder eine Meeresseife, denn ich wollte die Technik von "Atlantis" ja noch einmal mit festerem SL wiederholen - und mit dem, was ich bisher sehen kann, bin ich wirklich zufrieden. Beim nächsten Mal werde ich vielleicht noch mehr kleine Topfswirls machen und die Linien dadurch ein bisschen verfeinern, aber im Moment habe ich nichts zu meckern.

Glitzer in vier verschiedenen Farben auf den "Wellen"

obwohl auch sie, wie nahezu alle meine Seifen, über eine Stunde bei 50 Grad C im Ofen stand, wollte sie partout nicht gelen und ist noch sehr weich. Außerdem war sie wegen der Fischschwänze extrem schwer zu schneiden - das kannte ich ja schon von "Atlantis". Aber: Ich bin sehr zufrieden mit ihr. Das nächste Mal würde ich die farblichen "Blöcke" etwas breiter machen (so wie bei den ersten beiden Stücken), aber das ist auch wirklich schon alles. Cool

Die Rückseiten

wenn sie ausgehärtet sein wird, werden die Kanten nochmal bearbeitet werden müssen....

jetzt, ein paar Stunden nach dem Ausformen, ist sie schön fest und vor allem wunderbar glatt und seidig - wie in letzter Zeit alle meine Seifen, unabhängig vom Rezept.