Schichtseifen

Am einfachsten gelingen Schichtseifen, wenn man ein BlitzbetonPÖ nimmt: Den Seifenleim dünnflüssig (aber sehr gut emulgiert!) halten und erst unmittelbar vor dem Einfüllen der jeweiligen Charge das PÖ dazu geben

zwischen die Schichten kamen noch Goldadern - dazu das Mica fein auf die Schicht streuen (durch ein Sieb). Es muss noch überall eine winzige (!!!) Fläche bleiben, die es dem Seifenleim ermöglicht, an den Seifenleim der letzten Schicht "anzudocken" - ist die Ader zu dick, wird die Seife brechen. Nach dem Bestreuen mit Mica gebe ich immer kosmetischen Alkohol auf die Ader, damit sie nicht aufwirbelt, wenn der nächste Seifenleim darauf gegeben wird. Der Alkohol muss aber ein paar Minuten Zeit zum Verdunsten bekommen!
Die Spitze auf dem Top ist dadurch entstanden, dass ich eine Fondant-Spitzenmatte in die Blockform gelegt und die erste Schicht darauf gegossen habe.
Der Farbverlauf entsteht wie folgt:
den Seifenleim durch die Zahl der gewünschten Schichten teilen, dann in einen Becher die doppelte Menge einer Schicht geben. Die Hälfte davon in die Form füllen, in den Becher wieder dieselbe Menge an ungefärbtem Seifenleim geben, wieder nur die Hälfte in die Form geben, wieder die "verlorene" Menge mit ungefärbtem Seifenleim auffüllen usw. Dadurch wird der Seifenleim graduell immer heller.

gerader Streifen, kombiniert mit Seifenstempel und Einleger (die Sonne)

Für schräge Streifen wird die Blockform leicht schräg gestellt - ich stelle sie auf ein zusammengerolltes Küchenhandtuch